Mai 21, 2024

Webdesign mal anders: 5 ungewöhnliche Websites und was wir von ihnen lernen können

Kreatives Webdesign

Viele Webdesigner experimentieren gerne mit neuartigen Seitenkonzepten abseits ausgetretener Pfade. Diese kreativen Websites mit unerwarteten Ansätzen können eine Quelle der Inspiration sein, um auch klassische Website-Konzepte frisch zu gestalten.

In diesem ausführlichen Artikel stellen wir 5 besonders innovative Website-Beispiele vor und analysieren, welche Impulse und Denkanstöße sich davon ableiten lassen. Lesen Sie, wie Sie durch mutiges Querdenken Ihr eigenes Webdesign auf eine neue Ebene heben können.

One-Page-Websites: Die Magie der Reduktion

Ein aktueller Website-Trend sind One-Page-Websites, die alle Inhalte komprimiert auf einer einzelnen langen Seite präsentieren. Die Reduktion auf das Wesentliche ermöglicht eine große Übersichtlichkeit und erleichtert Nutzern die Orientierung.

Durch das gebündelte Angebot aller Kerninhalte an einem Ort entsteht ein fokussierter Minimalismus, der die User Experience vereinfacht. Scrollende One-Page-Websites eignen sich ideal für recht kompakte Inhaltsangebote von Einzelpersonen, kleineren Unternehmen oder bestimmten Kampagnen-Sites.

Auch für klassische Websites mit weit mehr Seiten und Content lassen sich Denkanstöße aus diesem Trend ziehen. Indem man die Inhalte bewusst reduziert, nur das Wichtigste prominente platziert und mit einer klaren Struktur arbeitet, bleibt der One-Page-Spirit auch auf umfangreicheren Websites gewahrt. Der Fokus auf Übersichtlichkeit und leichte Auffindbarkeit der Kerninhalte schafft ein ähnliches Nutzererlebnis.

Asymmetrisches Webdesign: Unerwartete Blickfänge

Zahlreiche Websites setzen auf ein eher klassisches Layout mit horizontalem oder vertikalem Navigationsmenü und weiteren Elementen in einer ausgewogenen symmetrischen Anordnung. Asymmetrische Website-Layouts durchbrechen diese Konventionen.

Sie arbeiten mit unerwarteten Anordnungen der verschiedenen Elemente wie Logo, Textblöcken, Bildern, Navigation etc. Dadurch werden gewohnte Sehgewohnheiten durchbrochen und es entstehen spannende Blickfänge, die Nutzer überraschen.

Solche verblüffenden asymmetrischen Seitenlayouts eignen sich ideal, um die Marke einer jungen, frischen Firma zu transportieren. Sie bleiben im Gedächtnis und wirken modern. Auch auf klassischen Websites können solche Effekte punktuell eingesetzt werden. Einzelne Elemente wie Bilder oder Buttons an ungewöhnlicher Stelle schaffen kreative Brüche im gewohnten Raster.

Parallax-Scrolling: Dynamik durch Bewegungseffekte

Eine weitere kreative Option ist die Umsetzung von Parallax-Scrolling. Dabei scrollen verschiedene Bildebenen und Elemente einer Webseite mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Im Vorder- und Hintergrund entstehen so beeindruckende Bewegungseffekte.

Dieser Effekt lässt sich ideal für Storytelling-Websites einsetzen. Beim Herunterscrollen werden dadurch Geschichten lebendig und interaktiv erlebbar. Doch auch auf konventionelleren Websites kann der gezielte Einsatz von Parallax-Elementen der Seite Lebendigkeit und Dynamik verleihen.

Wichtig ist, diese Effekte dezent und funktional zu nutzen, ohne dass sie vom Wesentlichen ablenken. Besucher sollen sich nicht in den Bewegungen verlieren, sondern sanft an die Hand genommen werden. Geschickt platziert sorgen solche Animationen für einen spannenden Auftritt.

Interaktivität: Mit der Maus spielen

Interaktive Elemente, mit denen User durch Klicks oder Mausbewegungen agieren können, sind ein weiterer Trend in der Webgestaltung. Solche aktiven Komponenten animieren Nutzer geradezu dazu, mit einer Website zu interagieren.

Denkbar sind Elemente, die sich bewegen oder aufklappen lassen, wenn man mit dem Mauszeiger über sie fährt. Oder Inhalte, die durch Klicks rotiert, vergrößert oder verschoben werden können. Das schafft eine spielerische Komponente und macht die Nutzung zu einem Erlebnis.

Wichtig ist, diese Interaktionsmöglichkeiten sinnvoll in das Gesamtkonzept einzubetten. Sie sollten den Besucher kreativ unterhalten, ohne von Kerninhalten abzulenken. Auch auf klassischen Websites können solche dezenten „Spielereien“ punktuell eingesetzt Nutzer begeistern.

Typografie-Fokus: Kühne Kreativität mit Schrift

Mutige typografische Experimente sind ein weiterer Ansatz für außergewöhnliches Webdesign. Solche Websites machen Schriftgestaltung zum zentralen Gestaltungselement. Sie nutzen kreative Schrifteffekte, um ein optisches Statement zu setzen.

Denkbar sind beispielsweise Texte, die als Grafikelemente angeordnet werden und mit Bildern verschmelzen. Oder dreidimensionale Schrift-Collagen, die die Grenzen zwischen Text und Objekt aufheben. Auch Illustrationen aus Wörtern und Zeichen sind eine Option.

Natürlich sind solche typografischen Kreativkonzepte nicht für jeden Zweck geeignet. Doch auch auf klassischen Websites können gezielt kreative Schriftelemente für eye-catcher sorgen, die Traffic generieren und Besuchern positiv im Gedächtnis bleiben.

Fazit: Über den Tellerrand schauen erweitert den Horizont

Die vorgestellten Beispiele zeigen: Kreative Webdesigner sollten immer auch über den Tellerrand schauen, um neue Impulse zu tanken. Oft braucht es nur kleine Adaptionen solcher ungewöhnlichen Konzepte, um klassische Websites frisch zu gestalten und aus der Masse hervorzuheben.

Mit etwas Mut zum Querdenken können auch auf konventionellen Websites neue Akzente gesetzt und innovative Ansätze umgesetzt werden. Lassen Sie sich von ungewöhnlichen Website-Trends für Ihr eigenes Webdesign inspirieren!